26.10.2015

Die Behauptung des Vorliegens von M├Ąngeln f├╝hrt nicht per se zur K├╝rzung eines Werklohnanspruchs.

Die Behauptung, dass ein Werk M├Ąngel aufweist, wirkt sich auf den Verg├╝tungsanspruch des Werkunternehmers nicht aus. Sie f├╝hrt lediglich zu Gegenanspr├╝chen, die explizit geltend gemacht werden m├╝ssen. Werden sie im Proze├č nicht konkret erhoben mit dem Vortrag, dass ┬áin einer bestimmten H├Âhe Minderungsanspr├╝che oder Zur├╝ckbehaltungsrechte bestehen, bleibt die M├Ąngelr├╝ge rechtlich insgesamt unbeachtlich.

Das hat das OLG Bamberg mit Urteil vom 21.10.2015, Az.: 8 U 14/15, zugunsten eines von uns vertretenen Sanit├Ąrunternehmens entschieden.